EVANGELISCHE KIRCHGEMEINDEN
DUSSNANG UND BICHELSEE-BALTERSWIL

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herzlich

willkommen

Jesus Christus spricht:

Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!

Lukas 6,36

Mehr Infos in unserem Kirchenbote!

Kirchenbote September

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gott hört unsere Gebete, liebe Leserin, lieber Leser, davon bin ich überzeugt. Der König, Hiskia, der von 725 v. Chr. bis 696 v. Chr. König von Juda als Nachfolger seines Vaters Ahas während 29 Jahre in Jerusalem regierte, ist dafür ein gutes Beispiel.

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Hiskia ist in grosser Not, eigentlich steht er mit dem Rücken zur Wand. Der assyrische König Sanherib steht mit seinen Truppen vor den Toren Jerusalems und belagert die Stadt. Das Nordreich Israel haben sie schon eingenommen und dort grosse Verwüstungen angerichtet. Die Einwohner des Nordreichs hatte Sanherib deportieren lassen. Nun droht er, auch Jerusalem zu erobern. Hiskia fürchtet nicht nur um sich selbst, sondern auch um Gesundheit und Leben seines Volkes.

Wann immer das sogenannte «Alte Testament» über Könige berichtet, geht es dabei auch um die Beziehung eines Königs zu Gott. Denn ein König trägt Verantwortung für das Wohlergehen seines Volkes. Und von seiner Gesinnung hängt es häufig ab, ob dem Volk Gutes oder Schlechtes widerfahren wird. In der Bibel wird Hiskia als positives Beispiel dargestellt. Er ist ein König, der Gott vertraut, der ihm treu ist und auch in Zeiten grosser Not Zuflucht bei ihm sucht. Und das tut Hiskia nun während der assyrischen Belagerung: Er zerreisst seine Kleider, zieht sich einen Sack über und geht in den Tempel. Im Gebet wendet sich Hiskia an Gott: „Neige, HERR, dein Ohr und höre!“ Und Gott erhört sein Gebet. In der Bibel wird berichtet, dass Sanherib mit seinen Truppen wieder abzog, ohne Jerusalem zu zerstören.
Ich bin davon überzeugt, dass das auch heute für Christinnen und Christen eine starke Hoffnung sein kein, ja ist. In guten wie in schlechten Zeiten können wir uns mit all unseren Sorgen, Ängsten und Nöten im Gebet an Gott wenden. Und wir dürfen gewiss sein, dass Gott unsere Gebete hört.

Solch positive Erfahrungen wünscht Ihnen

Ihr Pfarrer

Karl F. Appl

Karl F. appl, Pfr in stv

Kalender

Ausblick

 

Rückblick

Glaube und Wissen

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Seelsorge

Krisen und Neuanfänge

Immer wieder einmal durchlebt man hektische, herausfordernde Zeiten. Dann wirft das Leben Fragen auf. Hier kann ein verständnisvolles Gegenüber hilfreich sein. Die evangelische Kirche kennt eine reiche Seelsorgetradition. Zuhören ist eine Tugend, die bei uns seit langem gepflegt wird. Rituale helfen, loszulassen und neuen Mut zu fassen.

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Unser Pfarrer Karl F. Appl ist für Sie da:

– bei Sinn- und Glaubensfragen

– in Lebenskrisen

– bei Schwierigkeiten in der Familie oder am Arbeitsplatz

– wenn Sie sich verzweifelt fühlen und nicht mehr weiterwissen

– bei Krankheit und auf dem Sterbeweg.

– Im Todesfall

Nehmen Sie Kontakt auf: pfarramt@evang-dussnang-bichelsee.ch / 071 977 15 23

Seelsorge in Alterinstitutionen

Sind Sie in ein Alters- oder Pflegeheim umgezogen und wohnen darum nicht mehr auf unserem Gemeindegebiet?

Unser Pfarrer bleibt weiterhin auch Ihre Ansprechperson. Sie können ihn jederzeit für einen Besuch anfragen.

Spitalseelsorge

Ein Spitalaufenthalt lässt einen die Dinge manchmal ganz neu gewichten und erleben. Ein Gespräch, eine Krankensalbung oder ein Abendmahl können Geborgenheit vermitteln, den Glauben stärken und Mut und Kraft verleihen. Die Spitäler in unserem Umkreis bieten Spitalseelsorge an. Unser Pfarrer Karl F. Appl besucht in der Regel einmal pro Woche den Spital Frauenfeld. Wenn Sie es nicht dem Zufall überlassen wollen, ob er Sie antrifft, nehmen Sie doch direkt mit ihm Kontakt auf, gerne auch schon vor Spitaleintritt.

Weitere Beratungsstellen

Die Dargebotene Hand
Tel. 143;  www.143.ch

 

Kinder- und Jugendnothilfe
Tel. / SMS 147; www.147.ch

Internetseelsorge
SMS 767; seelsorge@seelsorge.net

Bäuerliches Sorgentelefon
041 820 02 15; info@baeuerliches-sorgentelefon.ch

GESCHICHTE DUSSNANG

Die evang. Kirchgemeinde Dussnang umfasst das ganze Gemeindegebiet der politischen Gemeinde Fischingen sowie den St. Gallischen Weiler "Schönau". Fischingen liegt im südlichen Zipfel des Thurgaus, im so genannten Tannzapfenland. Die Kirchgemeinde zählt ca. 800 Mitglieder. Die über 1000 Jahre alte romanische Kreuzkirche ist mit ihren Wandfresken eines der ältesten Gotteshäuser des Kantons.

Von 1542 (Gegenreformation) bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde sie paritätisch genutzt. Seit dem Bau der kath. Kirche Dussnang im Jahre 1900 ist sie Eigentum der evang. Kirchgemeinde. 1996 wurde neben der Kirche und dem Pfarrhaus aus dem Jahre 1749 ein Kirchgemeindehaus in Betrieb genommen, das u.a. mit seinem Saal für 80 bis 100 Personen für Anlässe gemietet werden kann.

Die drei Gebäude Kirche, Pfarrhaus und Kirchgemeindehaus bilden im Ortsbild von Dussnang eine Einheit.

Die evang. Kirchgemeinde teilt seit der Reformationszeit das Pfarramt mit der evang. Kirchgemeinde Bichelsee. Beide Kirchgemeinden arbeiten eng zusammen, führen zum Teil Veranstaltungen gemeinsam durch. 

Flyer

Kulturspaziergang Fischingen

GESCHICHTE BICHELSEE

Die evang. Kirchgemeinde Bichelsee ist mit über 900 Gemeindegliedern eine der sechs evang. Kirchgemeinden im Hinterthurgau. Flächenmässig umfasst sie das ganze Gebiet der heutigen Politischen Gemeinde Bichelsee-Balterswil und das zürcherische Seelmatten. 1959 wurde die evang. Kirche durch den Architekten Edwin Rausser erbaut. Die Fenster, von Köbi Lämmler entworfen, und die Architektur, die Kirchen von Le Corbusier ähnlich ist, geben ihr eine besondere Note. Eine künstlerische Besonderheit ist die Eingangstüre mit den Tieren der Arche Noah, die in modern stilisierten Formen in das Holz geschnitzt sind. Die Kirche ist im Kunstführer der Schweiz aufgeführt. Seit 2005 ist das Kirchgemeindehaus, das in unmittelbarer Nähe der Kirche steht, in Betrieb.