Auf den Spuren der Reformation

Zum Lehrplan der Religionsschüler und -schülerinnen gehört das Thema «Reformation». Dies wurde in den letzen Wochen in der 6. Klasse ausführlich behandelt. Am Mittwoch, dem 12. Juni, stand darum ein Ausflug nach Zürich auf dem Programm. Bei einer spannenden Führung im Fraumünster erfuhren sie allerlei Wissenswerte über die Zeit der Reformation: Warum es in den reformierten Kirchen keine Bilder gibt oder wieso es in Zürich plötzlich Schulen gab. Auch die Geschichte der Kirche Fraumünster wurde ihnen mittels der wunderschönen Wandmalereien näher gebracht.
Nach dieser Führung durften sie auch noch einen Blick ins Grossmünster, der Heimatkirche unseres Reformators Ulrich Zwingli, werfen.
Eine feine Glace rundete den interessanten Nachmittag ab.
Jugendgottesdienst
Traditionell ist der letzte Jugendgottesdienst des Schuljahres für die 6. Klasse reserviert. Vor ihnen liegt mit dem Wechsel vom Schulhaus Rietwies bzw. Traber ins Lützelmurg. Dort lernen sie andere Jugendliche und Lehrpersonen kennen. Dieser Schritt ist nicht nur mit Freude verbunden, der Gedanke, dass Gott mit seinem Segen immer bei ihnen ist, macht den Übertritt vielleicht ein wenig leichter.
In diesem «Abschlussgottesdienst» hörten die Jugendlichen die Geschichte einer Schnecke, die ein Segen war und dies fast nicht glauben konnte. Das Wasser, mit dem die Hände der Schüler:innen besprüht wurden, war hier Symbol des Segens, der immer da ist und hofft, dass er auf fruchtbaren Boden fällt, damit Leben spriessen und gedeihen kann.
Nach dem Gottesdienst waren die Jugendlichen von den Religionslehrerinnen zum Hamburger Essen eingeladen, womit dieser Abend gemütlich ausklang.

