1986 entstand im oberösterreichischen Landesstudio des Österreichischen Rundfunks (ORF) eine Idee, die mittlerweile eine Lichtspur durch ganz Europa gezogen hat: Ein Licht aus Betlehem soll als Botschafter des Friedens durch die Länder reisen und die Geburt Jesu verkünden. Sie sollte auch in diesem Jahr von Mensch zu Mensch weitergereicht werden, damit es auf dieser Welt etwas heller werden möge.
Leider liess in diesem Jahr die Sicherheitssituation im Nahen Osten kein Entzünden des Friedenslichts in der Geburtsgrotte in Bethlehem zu. Schon im letzten Jahr war der Transport des Lichts nur mit grossen Mühen und Umwegen gelungen. Glücklicherweise haben die österreichischen Pfadfinderinnen und Pfadfinder das ORF-Friedenslicht über den Sommer aufbewahrt und in Christkindl bei Steyr, der Partnerstadt Bethlehems, an das diesjährige Friedenslichtkind übergeben. Er hat das Licht Anfang Dezember an Jugendliche aus der ganzen Welt weitergereicht, um es Millionen von Menschen zugänglich zu machen.
Auch eine Gruppe von Jugendlichen aus der ganzen Schweiz war in Wien an der Übergabefeier an die Nationen vertreten sein um danach das Licht an die fünf Hauptstützpunkte Basel, Fribourg, Lugano, Luzern und Zürich weiterzugeben, wo es am dritten Adventssonntag an tausende von Menschen weitergeschenkt wurde.
Nun kann das Friedenslicht an über 200 Stützpunkten in der ganzen Schweiz abgeholt werden. Das Friedenslicht wurde von einem Gemeindemitglied abgeholt und in unsere Gemeinde gebracht. Seit dem 16. Dezember können die Lichter in den beiden evang. Kirchen Bichelsee und Dussnang, jeweils von 9- 16 Uhr abgeholt werden.
