Der diesjährige Weltgebetstag wurde durch Frauen aus Nigeria vorbereitet. Ihre Impulse, Gebete und Alltagsgeschichten werden dank diesem wichtigen Tag rund um den Globus wahrgenommen. Weltweit wird auf diesen Grundlagen Gottesdienst gefeiert. Es entsteht dabei eine grosse Gemeinschaft voller Hoffnung und Freude.
So wurde auch in Bichelsee gefeiert. Das Team hatte speziell für diesen Anlass farbenfrohe und gemusterte Tücher aus Afrika zu einem wunderbaren Blickfang drapiert. Darauf standen «hunderte» von brennenden Kerzen. Aber, o je, was suchte denn der schwarze Kanister zwischen all dieser Pracht? Die Antwort fand sich im Laufe des Abends aus den vielfältigen Ausführungen zu Land und Leuten in Nigeria. Der Kanister war Symbol für die Bodenschätze (Erdöl, etc.), welche in Nigeria vorhanden sind. Weiter hörten die Anwesenden von Schicksalsschlägen und Nöten, von physischen aber auch emotionalen Lasten, welche Frauen und Kinder aus Nigeria zu tragen haben. Eindrückliche Glaubenszeugnisse der Nigerianischen Frauen wurden von musikalischen Zwischenstücken unterbrochen. Ein tolles Zusammenspiel zwischen Vortragenden und Musiker. Besinnung, Gebet und Lieder rundeten diesen eindrücklichen Gottesdienst ab. Wussten Sie, dass die Flagge von Nigeria weiss und grün ist? Grün steht für den Erhalt der Schöpfung und weiss für das friedliche Zusammensein. Ist es nicht das, was wir alle uns wünschen?
Abschliessend an die Feier waren alle Mitfeiernden zu einem «afrikanischen» Essen eingeladen. Es mundete vorzüglich und regte zu weiteren interessanten Gesprächen an.
Mit etwas Wehmut wurde an diesem Abend von Anita Stark Abschied genommen. Sie engagierte sich seit über 30 Jahren für den Weltgebetstag und war wichtiges Teammitglied. Ihr Herzblut lebe aber in diesem Anlass weiter. Mit einer Blumenschale (siehe Foto) verabschiedete sich das Team in grosser Dankbarkeit für ihren uneigennützigen Einsatz.
Claudia Widmer

