„Heiter, heiter – heiter weiter“
Seniorinnen und Senioren erlebten am Freitag, 17. April, einen rundum gelungenen Impulsvortrag mit Heiterkeitstrainerin Franziska Frei Münst. Umrahmt wurde dieser Anlass von einem glustig-feinen und vielfältigen Brunch. Der ökumenische Seniorenkreis lud zu diesem Anlass ins evangelische Kirchgemeindehaus Bichelsee ein.
Beim herrlich angerichteten Z’Morgenbuffet lief manchem Gast das Wasser im Munde zusammen. Die grosse Auswahl erfreute rundum. Man bediente sich an Käse- und Fleischplatten, bei Früchten, Müesli und Fruchtsäften und hatte die Wahl der Qual bei den vielen Brotvarianten. An den liebevoll dekorierten Tischen liessen sich die Köstlichkeiten schmecken. Ein zweiter oder dritter Gang zum Buffet bescherte auch noch ein paar zusätzliche Glusterli.
Der Impulsvortrag zum Thema «Zeit für Heiterkeit» fügte sich unkompliziert in den Ablauf des Morgens ein. Die Referentin F. Frei Münst steckte ihre Ziele bereits am Anfang hoch: „Heiter, heiter – heiter weiter! Gemeinsam wollen wir in der nächsten Stunde unsere Herzensgärten erblühen lassen“. Dies schaffte sie mit Leichtigkeit und Feingefühl. Dabei blieb sie immer natürlich und ungekünstelt. Bei ersten Klopf- und Entspannungsübungen schlichen sich bei den Anwesenden bereits die ersten Schmunzler ein. Der Verstand durfte für einmal (beinahe) ausgeschaltet werden und es folgten praktische Übungen für Herz und Seele. So wurden zum Beispiel mit der Gehirnkurbel die belastenden Gedanken, Sorgen und Nöte herausgedreht, der Jammerlappen herausgezogen, alles in den Häxler gekippt und geschreddert. Blickkontakte und kurzweilige Ausführungen steigerten zusätzlich die Heiterkeit im Saal. Die Atmosphäre wirkte mehr und mehr gelöst und das Lachen wurde immer ansteckender und freier. So wurde das Ziel, dem Herzen mehr Platz für Gesundheit, Glück und Heiterkeit zu geben, tatsächlich auch spürbar. Wussten Sie, dass beim Lachen mehr als 200 Muskeln aktiviert werden?
Das Sprichwort „Wir lachen nicht, weil wir glücklich sind, wir sind glücklich, weil wir lachen“ von Dr. M. Kataria betone die Verbindung zwischen Lachen und Glück. Das Lachen sei nicht nur eine Reaktion auf Glück, sondern es schaffe selbst Glück. Das wiederum wirke sich positiv auf das Wohlbefinden und die Stimmung aus. Die Referentin betonte aber auch, dass wir den Ärger und die Sorgen nicht herauslachen können, aber wir können unsere Haltung dazu verändern – Aussteigen aus einem negativen Gefühl und dabei die Sichtweise relativieren.
Ein weiterer schöner Gedanke waren die Bhaltis. Franziska Frei Münst schenkte den Anwesenden Smily-Kleber für zuhause. Diese können überall aufgeklebt werden und wollen im Alltag ein befreiendes Lachen hervorrufen und Kraftspender sein. Ein schönes Beispiel dazu war, einen Smily auf den Spiegelschrank kleben und beim Blick in den Spiegel sich selbst anlächeln. „Lächle dich beim Blick in den Spiegel an, es lächelt immer ein einzigartiger, lieber Mensch zurück!“
Claudia Widmer


